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Ortsgruppe Oberpfalz der DFG-VK

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Hohenfels

19. März 2022

Friedensfahrradtour Oberpfalz

Eine Radtour entlang des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr am 7./8. Mai 2022. Der Aufruf ist hier. Allerdings schlug die politische Großwetterlage voll durch. Nur ein Friedensfreund begleitete den Bezirkssprecher Willi Rester auf seiner 65 km langen Tour wenigstens bis nach Grafenwöhr. Auch von den im Vorfeld in Aussicht gestellten Gesprächen und Treffen kam keines zustande. So hatte Rester eine weitgehend einsame, aber landschaftlich aufregende Tagestour vor sich.

Am 5. September führte Rester dann für den adfc Regensburg in einer Tagestour 5 TeilnehmerInnen rund um den Truppenübungsplatz Hohenfels.

Auch in 2023 wird es eine Friedensfahrradtour Oberpfalz geben, dann aber hoffentlich unter besseren Vorzeichen mit einer regeren Beteiligung.

9. März 2022

Truppenübungsplätze zurück in Bürgerhand (klein)

Die Broschüre zum Download in kleiner Auflösung

9. März 2022

Truppenübungsplätze zurück in Bürgerhand (groß)

Die Broschüre zum Download in hoher Auflösung

Konversion in der Oberpfalz8HochHerunterladen

9. März 2022

Die Broschüre zum Download

in hoher Auflösung

in niedriger Auflösung

22. Oktober 2021

Nicht zaudern, sondern anpacken – US-Truppenabzug birgt großartige Chancen

Ein größerer Abzug von US-Truppen aus Deutschland könnte Perspektiven für einen Nationalpark Hohenfels eröffnen. Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsgegnerInnen, Bezirk Oberpfalz, plädiert deshalb, offensiv die Chance zu einer Konversion des Truppenübungsplatzes zum dritten bayerischen Nationalparks zu ergreifen. Die seit über 80 Jahren ohne von landwirtschaftlicher Nutzung gestörte Fauna und Flora, völlig umgeben von langjährigen sanften Tourismus des Oberpfälzer Jura drängt sich förmlich auf, sich von militärischer Nutzung zu verabschieden.

Die vom US-Präsidenten angekündigte Verlagerung bzw. Abzug größerer Truppenteile der US-Armee aus Deutschland ist zwar so unpräzise und spontan, wie man es vom derzeitigen Amtsinhaber gewohnt ist und folgt  nicht einmal militärischer Logik. Die Umsetzung ist völlig unklar, zeigt aber wieder einmal, wie wirtschaftlich fragil es von den Anrainerkommunen ist, sich völlig auf das Militär auszurichten. Das Argument Arbeitsplätze zieht im Dreieck der wirtschaftlichen Boom-Städte Regensburg, Neumarkt und Amberg nun wirklich nicht. Ungeachtet des moralischen Aspekts, daß auf dem Truppenübungsplatz die völkerrechtlich höchst bedenklichen Kriegseinsätze des US-Militärs vorbereitet werden und deren Drohnenkrieg deutlich näher zur Lynchjustiz steht als zu einem ordentlichen Gerichtsverfahren.

Auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels wird seit Jahren schon nicht mehr scharf geschossen und ist deshalb relativ frei von militärischen Altlasten. Im Herzstück des Oberpfälzer Juras gelegen, schließen sich unmittelbar daran die von der Tourismusregion „Bayerische Jura“ intensiv beworbene Täler von Laaber, Lauterach und Vils an. Sanfter, naturnaher Tourismus ist hier seit eh und je üblich und würde durch einen Nationalpark eine erhebliche Aufwertung erfahren. Erfahrungen andernorts (Nationalpark Hainichen, Thüringen oder Biospärengebiet Schwäbische Alb) sind mehr als vielversprechend und lassen für den Naturschutz wesentlich größere Perspektiven erhoffen als es mit der Unter-Schutz-Stellung von vier Fleckchen Wald getan ist. Es fehlt alleine der politische Wille, die Abzugspläne des US-Präsidenten positiv aufzugreifen und mit einem Konversionsplan die wirtschaftliche Umstrukturierungen anzugehen. 

Die DFG-VK würde sich wünschen, daß Anrainerkommunen, Nauturschutzverbände und Tourismusverbände sich zusammensetzen und ein Konzept zur Umsetzung eines Nationalparks Hohenfels entwerfen.

10. Februar 2021

Nationalpark Hohenfels / Grafenwöhr

Diese Landschaft ist viel zu schön, um sie weiterhin dem Militär zum Krieg üben zu überlassen. Aber was ist mit Arbeitsplätzen, Wirtschaftsaufträge ect.?

Die DFG-VK Oberpfalz schlägt die Errichtung des dritten bayerischen Nationalparks auf dem Gelände der jetzigen Truppenübungsplätze vor. Das mag zwar angesichts des Überfalls auf die Ukraine arg utopisch anmuten, aber das ist ein anderes Thema: Alternativen zur militärischen Verteidigung der Ukraine.

Die Vorschläge sind in dieser Broschüren zusammengefaßt. Die Broschüre steht in hoher Auflösung oder in kleiner Auflösung zum Download bereit oder kann hier angesehen werden.

9. Februar 2021

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